Hartmut von Hentig

Reformpädagogik trifft Second-Life - Hartmut von Hentig zu Besuch bei der Flex-Fernschule. Drei Kollegen erlebten ein intensives vierstündiges Kolloquium mit einem unglaublich regen, wissbegierigen, kritisch fragenden und äußerst kultivierten Vollblutpädagogen. ...
Alles dabei ...
... findet Wolfgang Osterroth, Mitarbeiter beim IAP in Portugal und und seit vielen Jahren Partner der Flex-Fernschule.
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Lernen mit dem Computer
Computer nutzen, wo es sinnvoll ist
Ein Computer kann auf vielfältige Weise das Lernen unterstützen:
- Mit einem Internetanschluss steht der Zugang zu unendlich vielen Informationen offen.
- Auf einem Computer kann man Lernsoftware installieren und bearbeiten.
- Informationen und Dokumente lassen sich auf elektronischem Weg übertragen.
- Per Mail, Messenger, Internettelefonie mit Bildübertragung können Lehrende und Lernende - und Lernende untereinander - kommunizieren.
- Spezielle Lernplattformen ermöglichen die Organisation individueller Lernumgebungen ebenso wie einen Unterricht im virtuellen Klassenzimmer mit Videoübertragung und Arbeitsgruppen.
- Außerdem kann die Arbeit mit einem Computer eine motivationsfördernde Wirkung auf die Lernenden haben.

Wo es sinnvoll ist, nutzt die Flex-Fernschule diese Möglichkeiten für den individuellen Lernprozess. Einige Lernende von Flex könnten aufgrund individueller Beeinträchtigungen ohne die Unterstützung von Computern überhaupt nicht für ihren Abschluss lernen.
Bei der Vorbereitung eines Referates oder einer Präsentationsprüfung ist der Computer ein kaum verzichtbares Arbeitsmittel.
Keine falsche Heilserwartung
Zugleich widersprechen wir aber jeder Form von „Heilserwartung“, wie sie immer noch mit dem Thema E-Learning verbunden ist. Die Begeisterung vieler junger Menschen für das Medium „Computer“ ist nicht eins zu eins auf das Lernen am Computer zu übertragen. Wenn die Buddys von ICQ oder anderer Messenger aufblinken, Musik-Downloads im Hintergrund laufen, Video-Portale wie YouTube oder Communitys wie World of Warcraft locken, ist die Aufmerksamkeit nur schwer bei Grammatik oder Algebra zu halten.

Vorsicht, Mogelpackung!
Es lohnt sich, sehr genau hinzuschauen, wenn ein Fernunterrichtsanbieter von „E-Learning“ spricht. Teilweise wird bereits von E-Learning gesprochen, wenn Lernbriefe als Anhang von E-Mails versandt oder zum Download angeboten werden. Hierbei handelt es sich aber lediglich um eine andere Versandform, die dem Anbieter Kosten erspart und dem Empfänger erhebliche Kosten durch den Ausdruck verursacht. Je nach Datenanbindung nehmen Sie lange Wartezeiten in Kauf oder ärgern sich mit nicht vollständig angekommenen Mailanhängen, überfüllten Postfächern im Mailprogramm oder zusammengebrochenen Verbindungen herum. Sie erhalten unter Umständen eine Menge an Dateianhängen, die Sie erst einmal selber ausdrucken und sortieren müssen.

Computer und Schulabschluss
In den schriftlichen Prüfungen müssen die jungen Menschen in gut lesbarer Handschrift mit Füller oder Kugelschreiber Texte schreiben, Rechenoperationen sorgfältig ausführen und in Geometrie mit Zirkel und Lineal umgehen. Gerade Jugendliche, die einen intensiven Umgang mit dem Computer pflegen, tun sich bei diesen grundlegenden Anforderungen häufig sehr schwer. Bei einer Prüfungsvorbereitung kommt es also darauf an, diese Fertigkeiten zu entwickeln und zu festigen.

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Vielleicht finden Sie die Antwort auf unserer Seite "Häufig gestellte Fragen" (FAQ's)
