Ein ganz normaler Lernauftrag der Flex-Fernschule - hier: Geschichte im Realschulzweig  

Annas Aufgabe
(aus dem Geschichtslehrwerk für den Realschulabschluss)

Mache Fotos, auf denen du die Rolle der Frau in der Gegenwart aus deiner Sichtweise darstellst!
(es geht um die Veränderung der Stellung der Frau in der Gesellschaft in den 20er Jahren...)

Die Stellung der Frau heute, aus der Sichtweise von Anna-K. Kühn:

Eine Frau kann heute selbst entscheiden, was sie aus ihrem Leben machen möchte. Hierzu habe ich die möglichen Punkte einfach mal versucht, fotografisch darzustellen!

Ich am Schreibtisch:

Ich bin der Meinung, dass jede Frau heutzutage arbeiten sollte! So ist sie unabhängig von anderen und verödet nicht zwischen den ganzen Putzlappen. Arbeitet eine Frau, so hat sie die Möglichkeit sich zu probieren, ihre Talente zu verbessern oder Schwächen zu fördern. Sie lernt immer mehr dazu und ist auch für andere Menschen interessanter, weil sie etwas zu erzählen hat. Und da sie genau so gebildet ist wie ein Mann, erfährt sie auch von der Gesellschaft mehr Respekt und Ansehen. Man bedenke, dass Deutschland von einer Frau regiert wird! :-)

Anna plädiert dafür, dass Frauen einer eigenen Arbeit nachgehen. Sie wählt für ihre Aufgabe ein Selbstbild am Schreibtisch.

 

Reykja auf meinem Arm:

Natürlich ist es einer Frau heute möglich, auch als Mutter einen Berufszweig anzustreben. Hierbei ist es ihr möglich, einen Beruf zu erlernen, bei dem sie ggf. nur halbtags arbeiten muss, um nachmittags genügend Zeit für ihre Kinder oder den Lebensgefährten zu haben. Man muss jedoch bedenken, dass es sehr schwer sein kann, den Beruf und das Familienleben zu vereinbaren.

Für mich persönlich wäre dies der richtige Weg, wobei ich keinen Wert darauf lege, ob ich halbtags oder ganztags arbeite. Könnte ich es mir aussuchen, würde ich natürlich eher zu einem Halbtagsjob tendieren, um genügend Zeit mit Reykja und Timothy verbringen zu können! ;-)

Anna mit ihrer kleinen Tochter Reykja auf dem Arm

 

Reykja und ich mit Löwe:

Manchen Frauen ist es aufgrund des guten Verdienstes des Lebensgefährten auch möglich, als Hausfrau den ganzen Tag für die Kinder da zu sein.

Sie hat sich um den Haushalt und um die Kinder zu kümmern. Die Arbeit einer Hausfrau wird oft unterschätzt und eine Hausfrau hat zudem nicht sehr viel Anerkennung in der heutigen Gesellschaft. Sie würde als faul und langweilig gelten – sie hat ihrem Lebensgefährten auch nicht mehr viel zu erzählen, da die Reinigung immer den gleichen Ablauf hat.
Für mich persönlich wäre es das Schrecklichste, als Hausfrau zu enden, weil ich mich in einer solchen Rolle nicht wohl fühle.

 

Timothy und Reykja:

Meiner Meinung nach können sich auch durchaus die Väter um deren Kinder kümmern. Sie können ihr Leben als Hausmann fristen, während die Frau arbeiten geht. Rein theoretisch wäre es möglich, doch ich würde Timothy so etwas nicht zumuten wollen. Allerdings würde ich von Timothy erwarten, dass er sich einen Teil der Elternzeit nimmt, damit ich wieder in das Berufsleben eintauchen kann. Innerhalb einer gewissen Zeitspanne ist dies meiner Ansicht nach auch akzeptabel.

Timothy kann sich auch um Reykja kümmern (Beispiel Windeln wechseln), wenn er arbeiten geht, ich aber nicht. Hierbei bricht sich ein Mann keinen Zacken aus der Krone und förderlich ist es für die Vater-Kind-Beziehung ebenfalls!

 

Timothy in der Küche:

Auch, wenn die Frau – genau wie deren Lebensgefährte – einer Arbeitsbeschäftigung nachgeht, heißt es nicht, dass noch immer die Frau für den gesamten Haushalt zuständig ist. Ich bin der Überzeugung, dass auch Männer den Wischmop schwingen können, ohne ihre Männlichkeit zu untergraben. Ich möchte sogar soweit gehen zu sagen, dass es schädlich für die Beziehung ist, wenn der Mann im Haushalt nichts macht.

Der Haushalt sollte gerecht aufgeteilt sein und auch die Kinder haben hierzu ihren Teil beizutragen!

Fazit:

Obwohl die Frauen heutzutage mehr Ansehen haben, sind sie doch noch recht benachteiligt.

Sie verdienen für die gleiche Arbeit weniger als ein Mann und haben sich teilweise Einstellungen von früher anzuhören. D.h., dass eine berufstätige Mutter leicht als Rabenmutter bezeichnet wird, da sie logischer Weise weniger Zeit für die Kinder hat.

Für eine Frau ist es heutzutage doch noch recht schwer, der Gesellschaft zu 100 % gerecht zu werden, doch Frauen können sich besser zur Wehr setzen, da sie heutzutage mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein haben.

Ich finde, Frau zu sein ist schön, wenn auch hart ;-)

zurück zur Starseite

Weitere Infos zum Thema »Lernende«